- Daten in der EU (Frankfurt)
- DSGVO-konform
Typische Hürden bei der Zertifizierung
Zeitdruck durch Auftraggeber
Der Kunde verlangt das EN 1090 Zertifikat — aber der Zertifizierungsprozess dauert normalerweise 3-6 Monate.
Wo anfangen?
WPK, WPS, Schweißerprüfungen, vSAP, NDT — die Anforderungen sind komplex und interdependent.
Richtige EXC-Klasse wählen
EXC1 bis EXC4 — welche Klasse brauchen Sie? Die Wahl beeinflusst Aufwand, Kosten und Anforderungen erheblich.
End-to-End Zertifizierung
Die Software automatisiert die Dokumentation — der Berater steuert den Gesamtprozess.
StahlNorm Software
- Automatische WPS/WPQR-Generierung
- Digitales WPK-Handbuch mit Vollständigkeitsprüfung
- Schweißerqualifikations-Tracking
- CE-Kennzeichnung und DoP-Generator
- Echtzeit-Fortschrittsanzeige zum Zertifikat
EN 1090 Berater
- Projektsteuerung und Meilenstein-Tracking
- EXC-Klassen-Beratung und Einstufung
- Koordination mit Zertifizierungsstelle
- Persönliche Audit-Vorbereitung
- Begleitung am Tag des Audits
Der Weg zum Zertifikat
Erstberatung & EXC-Einstufung
Wir klären Ihren Bedarf, empfehlen die richtige EXC-Klasse und erstellen einen Projektplan.
Dokumentation aufbauen
WPK-Handbuch, WPS, WPQR, Schweißerqualifikationen — die Software generiert, der Berater prüft.
Audit-Vorbereitung
Vollständigkeitsprüfung + Audit-Simulation. Keine Überraschungen im echten Audit.
Zertifikat erhalten
Begleitung zum Audit, Zertifikat in der Hand — in 4-8 Wochen statt 3-6 Monaten.
Im Zertifizierungspaket enthalten
- Bedarfsanalyse und EXC-Klassen-Empfehlung
- Kompletter WPK-Aufbau (Handbuch + Prozesse)
- WPS-Erstellung und WPQR-Begleitung
- Externe Schweißaufsicht (bei Bedarf)
- Schweißerqualifikationen prüfen/organisieren
- Audit-Vorbereitung mit Simulation
- Begleitung zum Zertifizierungsaudit
- Software-Lizenz für die Laufzeit inklusive
EN 1090 Zertifizierung: Was kostet das wirklich?
Die Gesamtkosten einer EN 1090 Zertifizierung setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen — je nach Betriebsgröße und EXC-Klasse sehr unterschiedlich.
- Zertifizierungsgebühren akkreditierter Stellen (z.B. TÜV, DEKRA, DVS)
Typisch 500–3.000 € — abhängig von Zertifizierungsstelle und Ausführungsklasse.
- Beratungsaufwand
Variiert stark nach Betriebsgröße, EXC-Klasse und bestehendem Dokumentationsstand.
- Erstaudit
Einmalige Kosten für die Initialprüfung durch die Zertifizierungsstelle.
- Dokumentationsaufwand
Oft der größte interne Kostentreiber — WPS, WPQR, Schweißerqualifikationen, WPK-Handbuch. Hier setzt StahlNorm an: Automatisierte Dokumentation reduziert diesen Aufwand erheblich.
EN 1090 Zertifizierung vorbereiten: Ablauf und Checkliste
Wer weiß, was beim Erst-Audit geprüft wird, kann sich gezielt vorbereiten. Hier ist der typische Ablauf — und was vorher erledigt sein muss.
Werkseigene Produktionskontrolle (WPK) aufbauen
Das WPK-Handbuch ist die Grundlage jeder EN 1090 Zertifizierung. Es regelt Schweißprozesse, Verantwortlichkeiten und Prüfabläufe für Ihren Betrieb. Ohne WPK kein Audit.
Schweißdokumentation vollständig machen (WPS, WPQR, SQ)
Für jedes eingesetzte Schweißverfahren brauchen Sie eine qualifizierte WPS (nach ISO 15609-1) und die zugehörige Verfahrensprüfung (WPQR nach ISO 15614-1). Dazu: aktuelle Schweißerqualifikationen (ISO 9606-1) für alle eingesetzten Schweißer.
Erst-Audit durch akkreditierte Stelle
Die Zertifizierungsstelle (z. B. TÜV, DEKRA, DVS) prüft Ihr WPK-Handbuch, Ihre Dokumentation und führt einen Betriebsbesuch durch. Bei EXC2 ist der Umfang überschaubar — bei EXC3/4 deutlich aufwändiger.
CE-Kennzeichnung und Inverkehrbringen
Nach bestandenem Audit erhalten Sie das EN 1090 Zertifikat und dürfen tragende Stahlbauteile mit CE-Kennzeichen in Verkehr bringen. Überwachungsaudits folgen in der Regel jährlich.
Kosten-Einflussfaktoren: Was die Zertifizierung teurer oder günstiger macht
Pauschale Preise gibt es nicht — die tatsächlichen Kosten hängen von mehreren Faktoren ab:
- Angestrebte Ausführungsklasse: EXC2 ist deutlich weniger aufwändig als EXC3 oder EXC4
- Betriebsgröße und Anzahl der eingesetzten Schweißverfahren
- Bestehender Dokumentationsstand: Wer bereits WPS und WPQR hat, spart Vorbereitungszeit
- Wahl der Zertifizierungsstelle: Akkreditierungsgebühren variieren je Anbieter
- Ob externe Schweißaufsicht (vSAP) benötigt wird
Für eine individuelle Einschätzung: Erstberatung nutzen.