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ZTV-ING EnddokumentationRegister a–d auf Knopfdruck
Die Enddokumentation entscheidet über die Abnahme — und entsteht in den meisten Betrieben in tagelanger Handarbeit aus Ordnern, Excel und Kopien. StahlNorm führt jeden Nachweis während der Fertigung mit und exportiert am Ende das komplette Registerpaket — a) bis d) nach ZTV-ING Teil 4-1 (Stand 2023/12), dazu die Konformität nach EN 1090-1 als Register e.
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Die Register der Enddokumentation
Jedes Dokument hat seinen Platz: a) bis d) sind die Register nach ZTV-ING Teil 4 Abschnitt 1 (Stand 2023/12), e) führt die Konformitätsnachweise nach EN 1090-1. StahlNorm sortiert die geführten Nachweise automatisch in die Registerstruktur.
Eignungsnachweise
Zertifikate, Schweißerqualifikationen, WPS und WPQR — die Nachweise, dass der Betrieb und seine Verfahren geeignet sind.
Baustoffe & Rückverfolgbarkeit
Werkstoffzeugnisse nach EN 10204 mit Chargenzuordnung bis zur Bauteil-Position — inklusive Chargenzuordnungsliste.
Fertigungsunterlagen
Zeichnungen, Stücklisten, Schweißfolgen und projektbezogene Fertigungsdokumente — geordnet statt verstreut.
Protokolle
ZfP-Prüfprotokolle, Beschichtungs-Inspektionen, Toleranzprüfungen und Schweißer-Einsatzlisten — jede Prüfung an ihrer Naht.
Konformität (EN 1090-1)
DoP und CE-Nachweise — Pflicht aus dem Produktrecht (EN 1090-1 Anhang ZA), nicht aus ZTV-ING §8(1). Im Registerordner traditionell als e) geführt und deshalb hier ebenso.
Ein Export, alles drin
Alle Register als strukturiertes Paket mit Inhaltsverzeichnis und Ampel-Status je Dokument — bereit für die Übergabe.
Warum das auf Knopfdruck funktioniert
Die Enddokumentation ist kein Sonderprojekt am Ende, sondern das Ergebnis laufend geführter Nachweise.
Alles hängt an der Naht
WPS, Schweißer, Prüfung, Charge und Bauteil sind verknüpft. Der Export folgt diesen Verbindungen — nichts wird am Ende zusammengesucht.
Vollständigkeit ist messbar
Die Ampel zeigt je Dokument, ob es vorliegt. Lücken sind sichtbar, solange noch Zeit ist, sie zu schließen — nicht erst bei der Abnahme.
Regelwerk-Snapshot inklusive
Die für das Projekt festgelegten Anforderungen (EXC, ZTV-ING-Verschärfungen) wandern als Snapshot in die Dokumentation — nachvollziehbar, was galt.
Häufige Fragen zur ZTV-ING Enddokumentation
Was ist die Enddokumentation nach ZTV-ING?
Bei Ingenieurbauwerken (z. B. Straßen- und Wegebrücken) verlangt der Bauherr die Ausführungsunterlagen als strukturierte Enddokumentation — üblicherweise als Registerordner mit Eignungsnachweisen, Baustoff-Nachweisen, Fertigungsunterlagen, Protokollen und Leistungserklärung. Sie wird bei der Abnahme übergeben und geprüft.
Wie erzeugt StahlNorm die Enddokumentation?
Nicht durch Zusammenkopieren am Projektende: Alle Nachweise werden während der Fertigung an Naht, Bauteil und Charge geführt. Der Export sortiert sie in die Register a–d nach ZTV-ING Teil 4 Abschnitt 1 (Stand 2023/12) und legt die Konformitätsnachweise nach EN 1090-1 als Register e daneben, erzeugt ein Inhaltsverzeichnis und zeigt je Dokument eine Vollständigkeits-Ampel.
Was ist mit den verschärften Prüfumfängen der ZTV-ING?
StahlNorm führt EN 1090-2 als Grundlage und weist ZTV-ING-Anforderungen als Verschärfung aus — Soll und Ist je Anforderung nebeneinander. Der Prüfplan zeigt, welche Anforderung durch welche Prüfung gedeckt ist.
Funktioniert das auch ohne ZTV-ING-Projekt?
Ja. Für Projekte ohne ZTV-ING exportiert StahlNorm die Enddokumentation als EN-1090-Auftragsmappe — gleiche Mechanik, anderes Ordnungsschema.