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So funktioniert StahlNorm: EN-1090-Nachweise je Schweißnaht
Ein Auftrag, vom Doku-Plan bis zur Enddokumentation. 2:18 Minuten.
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Gesprochener Text
Zu jeder Schweißnaht in einem EN-1090-Auftrag gehören ihre Nachweise.
Und dann zählt nur eine Frage: Was fehlt dieser Naht noch?
Schauen wir uns eine davon genauer an: eine Stumpfnaht, Ausführungsklasse EXC3.
Ihre Nahtakte zeigt es auf einen Blick – hier ist noch nicht alles dokumentiert.
Und bevor es ans Schweißen geht, müssen drei Voraussetzungen stehen.
Welche Prüfungen sie braucht, legt der Prüfplan fest.
Für unsere Naht verlangt er eine ergänzende ZfP.
Zuerst die Schweißanweisung:
Der Deckungscheck legt die Naht an Ihre freigegebenen WPS an.
Gedeckt – und die Aufsicht ordnet sie der Naht zu.
Dann der Schweißer: Sein Zeugnis passt.
Nur die Sechs-Monats-Bestätigung ist in vier Tagen fällig – gut zu wissen.
Und der Werkstoff: Das Abnahmeprüfzeugnis wird ausgelesen,
die Aufsicht bestätigt die Werte – und schon hängt das Zeugnis am Bauteil.
Der Schweißer meldet seine Naht am Handy.
In der Akte sieht die Schweißaufsicht die Meldung –
und mit ihr ist belegt: Sein Zeugnis war beim Schweißen gültig.
Damit ändert sich die Antwort: Jetzt fehlen die Prüfungen.
Die Sichtprüfung dokumentiert die Schweißaufsicht – bestanden.
Bleibt die ZfP. Der eigene Prüfer erfasst sie direkt an der Naht –
am Handy, mit Foto.
Und die zweite Prüfnaht? Ihren Bericht liefert eine externe Prüfstelle:
Das PDF wird ausgelesen und der Naht zugeordnet.
Geschafft: keine offene Nachweislücke – diese Naht ist freigabefähig.
Unsere Naht ist damit vollständig dokumentiert.
Alle anderen zeigen weiter, was ihnen noch fehlt.
Und ist alles belegt, entsteht daraus die Auftragsmappe.
StahlNorm. Schauen Sie selbst, was Ihren Nähten noch fehlt – in der Demo.