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CE-Kennzeichnung nach EN 1090-1digital und automatisiert
DoP-Generator, Ausführungsklassen-Zuordnung und Konformitätsnachweise in einer Plattform. Struktur nach EN 1090-1 und EN 1090-2, WPK nach Anhang B – ohne manuellen Papierkram.
Keine Kreditkarte erforderlich · In 5 Minuten startklar · DSGVO-konform
Warum CE-Kennzeichnung digitalisieren?
Manuelle Prozesse kosten Zeit, erhöhen das Fehlerrisiko und gefährden die lückenlose Nachweisführung.
Komplexe Anforderungen
EN 1090-1 stellt umfangreiche Anforderungen an Dokumentation, Konformitätsnachweise und werkseigene Produktionskontrolle. Manuelle Nachverfolgung ist fehleranfällig und zeitintensiv – besonders bei mehreren Projekten gleichzeitig.
DoP-Erstellung aufwändig
Die Leistungserklärung (Declaration of Performance) manuell zu erstellen bedeutet: alle Pflichtfelder kennen, korrekt ausfüllen und rechtssicher archivieren. Fehler in der DoP können bei Audits zu Nichtkonformitäten führen.
Ausführungsklassen-Zuordnung
EXC1 bis EXC4 bestimmen den gesamten Dokumentationsumfang, die NDT-Anforderungen und die Qualifikationsstufe der Schweißaufsicht. Eine falsche Zuordnung ist ein häufiger Befund bei Zertifizierungsaudits.
Vier Module für vollständige CE-Compliance
Von der Leistungserklärung bis zum Konformitätsnachweis – alles in einem System.
DoP-Generator
Leistungserklärung nach EN 1090-1
Automatische Erstellung der Declaration of Performance mit allen EN 1090-1-Pflichtfeldern. Gültiger PDF-Export für Kunden und Behörden, Archiv mit Versionsverwaltung und Änderungshistorie.
- Alle EN 1090-1-Pflichtfelder automatisch befüllt
- PDF-Export mit professionellem Layout
- Dokumentenarchiv mit Versionsverwaltung
Ausführungsklassen
EXC1-4 Zuordnung und Anforderungsmatrix
Systematische Zuordnung der Ausführungsklasse anhand von Konsequenzklasse, Nutzungskategorie und Erdbebenzone. Das System prüft automatisch, ob alle Anforderungen erfüllt sind.
- Geführte EXC1-4-Zuordnung mit Kriterien
- Automatische Anforderungsmatrix
- Prüfung aller EXC-abhängigen Parameter
- Audit-Protokoll der Zuordnung
WPK-Verwaltung
Werkseigene Produktionskontrolle
Digitale Abbildung der WPK nach EN 1090-1 Anhang B. Audit-Vorbereitung mit Checklisten, zentrale Dokumentenverwaltung für Prüfpläne, Prüfmittel und Qualifikationsnachweise.
- WPK-Checklisten nach EN 1090-1 Anhang B
- Zentrales Dokumentenmanagement
- Audit-Vorbereitung mit Statusübersicht
- Fristenverfolgung für WPK-Elemente
Konformitätsnachweise
Zertifikate, Notified Body, Fristen
Zentrale Verwaltung aller Konformitätsnachweise und Zertifikate. Automatische Fristenwarnung für ablaufende Zertifikate, Tracking der Notified Body-Tätigkeiten.
- Zertifikatsverwaltung mit Gültigkeitsprüfung
- Notified Body-Dokumentation
- Automatische Fristenwarnungen
- Status-Dashboard für alle Nachweise
Anforderungen nach Ausführungsklasse
EXC1 bis EXC4 – von einfachen Konstruktionen bis zur kritischen Infrastruktur. StahlNorm deckt alle Klassen vollständig ab.
Ausführungsklasse EXC2
Mittlere Konsequenz – Hallenbau, Lagerhallen, übliche Tragwerke
Normative Anforderungen
- NDT: 5 % Stichprobenprüfung
- WPS nach ISO 15609-1
- Schweißer-Qualifikation ISO 9606-1
- Materialzertifikate EN 10204 Typ 3.1
- Schweißaufsicht: IWT oder gleichwertig
StahlNorm-Unterstützung
- Automatische 5 %-Stichproben-Planung
- WPS-Templates für S235, S355
- Qualifikations-Check automatisch
- 1-Klick DoP-Export
Die rechtlichen Grundlagen
CE-Kennzeichnung im Metallbau basiert auf zwei zentralen europäischen Normen. StahlNorm setzt beide vollständig um.
Konformitätsbewertung tragende Bauteile
Legt die Anforderungen an die Konformitätsbewertung tragender Stahl- und Aluminiumkomponenten fest. Grundlage für CE-Kennzeichnung, DoP und werkseigene Produktionskontrolle.
Technische Anforderungen Stahlkonstruktionen
Technische Anforderungen für die Ausführung von Stahlkonstruktionen. Definiert Ausführungsklassen, Schweißanforderungen, NDT-Umfang und Dokumentationspflichten.
Weitere Funktionen von StahlNorm
CE-Kennzeichnung ist Teil einer vollständigen EN 1090-Compliance-Plattform.
Stahl mit CE-Kennzeichnung: Was das Zeichen am Bauteil aussagt
„CE-gekennzeichneter Stahl“ ist keine eindeutige Aussage — es kommt darauf an, wer kennzeichnet und wofür.
Blech, Profil, Träger nach EN 10025
Der Walzstahlhersteller kennzeichnet das Vormaterial nach EN 10025 (Baustähle, Lieferbedingungen) mit CE. Das sagt etwas über die Materialeigenschaften des Halbzeugs aus — noch nichts über das fertige Bauteil.
Träger, Stütze, Rahmen nach EN 1090-1
Der Hersteller des fertigen tragenden Bauteils bringt eine eigene, zweite CE-Kennzeichnung an — sie bestätigt seine Konformitätsbewertung und werkseigene Produktionskontrolle nach EN 1090-1. Das gilt unabhängig davon, ob das Vormaterial selbst bereits CE-gekennzeichnet war.
Wer kennzeichnet: Nicht der Stahllieferant, sondern der Hersteller des tragenden Bauteils — er ist es, der die Konformität des fertigen Produkts mit EN 1090-1 erklärt und dafür haftet.
Was die Leistungserklärung (DoP) leistet: Sie beschreibt Produkttyp, Werkstoffkennwerte, Ausführungsklasse und Bezug zur harmonisierten Norm — pro Bauvorhaben bzw. Produkttyp, nicht pro einzelnem Bauteil. Was sie nicht leistet: eine Aussage über einzelne, nicht erfasste Bauteile außerhalb dieser Referenz.
Was ein Besteller prüfen kann: Ob die DoP-Referenznummer auf dem Bauteil oder Lieferschein zur vorgelegten Leistungserklärung passt, ob die Ausführungsklasse mit der Statik übereinstimmt und ob die Konformitätsnachweise (EN 1090-Kette insgesamt) lückenlos vorliegen. Ein CE-Zeichen allein beantwortet keine dieser Fragen — die Nachweise dahinter zählen.